Hartz Café: Sorgearbeit und Arbeitslosigkeit


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Würdet ihr bei “den Arbeitslosen” an Menschen denken, die Menschen, die auf eure Kinder aufpassen, euch in eurem stressigen Arbeitsalltag zuhören, eure Wohnung putzen, eure Wäsche waschen, euren Rasen und Hecke schneiden und die Forenbeiträge schreiben, die ihr zur Entspannung lest. FLINTA-Personen (Frauen, Lesben, inter Personen, nicht-binäre Personen und trans Personen und agender Personen) sind überproportional von Armut betroffen. Erwerbslosigkeit führt oft dazu, dass Menschen an uns eher Care-arbeit auslagern, nach dem Motto: Du hast ja ehh nichts zu tun. Wie gehen wir mit diesen gesellschaftlichen Anforderungen um? Gibt es Wege uns gegenseitig zu stärken und zu unterstützen, anstatt in Abhängigkeiten Gewalt ausgeliefert zu sein? Macht es Armut schwerer, aber wo auch leichter sich um andere oder sich selbst zu kümmern? Der Raum ist offen für alle. Auch Lohnarbeitende sich herzlich willkommen sich einen Krankenschein zu holen und dazu zu kommen. Wir wollen einen Raum schaffen, in dem wir persönliche Erfahrungen und Realitäten austauschen können.